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<title>Sackpfeife</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sackpfeife</span></h1>
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<p>Die <b>Sackpfeife</b> oder der <b>Dudelsack</b> (selten <b>Bockpfeife</b>) ist ein <a href="Blasinstrument#Holzblasinstrumente" title="Blasinstrument">Holzblasinstrument</a>, das Luft aus einem Luftsack erhält. Der Luftsack (Windbehälter) wird entweder mit dem Mund über ein Anblasrohr oder über einen <a href="Blasebalg" title="Blasebalg">Blasebalg</a> befüllt. Beim Spielen wird Luft aus dem Luftsack durch Armdruck in Spiel- und <a href="Bordun" title="Bordun">Bordunpfeifen</a> geleitet, wo <a href="Einfachrohrblatt" class="mw-redirect" title="Einfachrohrblatt">Einfach-</a> oder <a href="Doppelrohrblatt" class="mw-redirect" title="Doppelrohrblatt">Doppelrohrblätter</a> die Töne erzeugen. <a href="Griffloch" class="mw-redirect" title="Griffloch">Grifflöcher</a> am Spielrohr dienen zum Spielen von Melodien, während Bordunpfeifen einen gleichbleibenden Dauerton hervorbringen. Im Zusammenklang entsteht die für Sackpfeifen charakteristische <a href="Mehrstimmigkeit" title="Mehrstimmigkeit">Mehrstimmigkeit</a>. Der Klang der Borduntöne ist meist ein tieferes, sattes Brummen. Die Melodiepfeifen klingen höher, je nach Instrumententyp auch durchdringender.
</p><p>Im deutschsprachigen Raum kam das Musikinstrument im Lauf des 19. Jahrhunderts außer Gebrauch,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erlebte aber gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Wieder- bzw. Neubelebung. Sackpfeifen waren und sind innerhalb und außerhalb Europas weit verbreitet. Es gibt eine Fülle unterschiedlicher Formen, Materialien und Verwendungsweisen.
</p><p>Wer das Instrument spielt, wird als <a href="Sackpfeifer" title="Sackpfeifer">Sackpfeifer</a> (Dudelsackpfeifer/Dudelsackspieler) bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bezeichnungen_Dudelsack_und_Sackpfeife">Bezeichnungen <i>Dudelsack</i> und <i>Sackpfeife</i></h2></div>
<p>Das Wort „Sackpfeife“ wird bereits im 16. Jahrhundert als Sammelbegriff für verschiedene Sackpfeifen verwendet.
Wir finden das Wort „Sackpfeiff“ bei <a href="Sebastian_Virdung" title="Sebastian Virdung">Sebastian Virdung</a> (1511) und <a href="Martin_Agricola" title="Martin Agricola">Martin Agricola</a> (1529). Das Wort „Dudelsack“ wurde das erste Mal im Jahr 1642 dokumentiert.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Wortteil <i>Dudel-</i> lässt sich von <i>duten/tuten</i> herleiten, das „<i>auf dem hirtenhorn, kuhhorn, der posaune oder einem ähnlichen instrument blasen</i>“ bedeutet.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Onomatopoesie" title="Onomatopoesie">lautmalerische</a> Wortstamm ist mit dem slawischen <i><a href="Duda_(Sackpfeife)" title="Duda (Sackpfeife)">duda</a></i> (<span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl">дуда</span>) „Sackpfeife, Pfeife, <a href="Rohrpfeife" title="Rohrpfeife">Rohrpfeife</a>, <a href="Schalmeiinstrument" title="Schalmeiinstrument">Schalmei</a>“ verwandt, das im Tschechischen, Slowakischen und Polnischen als Pluralform <i>dudy</i> gebraucht wird.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Suffix" title="Suffix">Suffix</a> „<i>-eln</i>“ verleiht dem Verb <i>dudeln</i> eine <a href="Frequentativ" title="Frequentativ">iterative</a> Bedeutung („immer wieder/ohne Unterlass blasen“), woraus sich auch die Konnotation von „eintönig/schlecht musizieren“ ergibt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund dieses Beiklangs wird im <a href="Musikinstrumentenkunde" title="Musikinstrumentenkunde">instrumentenkundlichen</a> Zusammenhang häufig der neutralere Begriff „Sackpfeife“ statt „Dudelsack“ verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauform_und_Spielweise">Bauform und Spielweise</h2></div>
<p>Sackpfeifen haben folgende Grundbestandteile, die bei den vielfältigen regionalen Formen unterschiedlich ausgeführt und kombiniert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Luftsack_und_Luftzufuhr">Luftsack und Luftzufuhr</h3></div>

<p>Der Luftsack wird meist aus abgedichtetem Leder,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eventuell aus einem ganzen Tierbalg hergestellt. Oft wird Ziegenhaut verwendet, daher der Begriff <i><a href="Hausziege" title="Hausziege">Bock</a></i>pfeife.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Sofern Fell verarbeitet wird, kann dieses nach innen oder außen gewendet sein. Heute wird auch Synthetikmaterial für den Luftsack verwendet. Überzüge aus Stoff sind häufig.
</p><p>Der Spieler bläst den Sack mit dem Mund durch ein Anblasrohr oder mit Hilfe eines <a href="Blasebalg" title="Blasebalg">Blasebalgs</a> auf. In der Regel wird der Blasebalg mit dem Arm bedient. Der spanische Sackpfeifenbauer <i>Seivane</i> bietet auch Blasbälge zur Bedienung mit dem Fuß an.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei fast allen Sackpfeifen sorgt ein <a href="R%C3%BCckschlagventil" class="mw-redirect" title="Rückschlagventil">Rückschlagventil</a> dafür, dass die eingeblasene Luft nicht zurückströmen kann, wenn der Spieler Atem holt bzw. den Blasebalg aufzieht. Der Sack wird mit einem oder beiden Armen gegen den Körper gedrückt, um einen möglichst konstanten Luftdruck im Sack zu erzeugen, der an die Spiel- und Bordunpfeifen abgegeben wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spielpfeife">Spielpfeife</h3></div>

<p>Die meisten Sackpfeifen haben <i>eine</i> Spielpfeife. Spielpfeifen können eine <a href="Zylinder_(Geometrie)" title="Zylinder (Geometrie)">zylindrische</a> oder <a href="Kegel_(Geometrie)" title="Kegel (Geometrie)">konische</a> Bohrung haben. Mit konischer Bohrung klingen sie lauter als mit zylindrischer. Spiel- und Bordunpfeifen werden meist aus den auch sonst für Holzblasinstrumente verwendeten <a href="Klangholz_(Musikinstrumentenbau)#Holzblasinstrumentenbau" title="Klangholz (Musikinstrumentenbau)">Tonhölzern</a> gefertigt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 19. Jahrhundert wurden auch Instrumente aus <a href="Messing" title="Messing">Messing</a> für den Einsatz in den Tropen gefertigt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Instrumente der Gegenwart werden auch aus <a href="Polyoxymethylen" class="mw-redirect" title="Polyoxymethylen">Polypenco</a> angeboten.
</p><p>Die Spielpfeifen der meisten Dudelsäcke sind <a href="Diatonisch" class="mw-redirect" title="Diatonisch">diatonisch</a> in <a href="Reine_Stimmung" title="Reine Stimmung">reiner Stimmung</a> gestimmt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Reine <a href="Quinte" title="Quinte">Quinten</a> und <a href="Terz_(Musik)" title="Terz (Musik)">Terzen</a> sind bei Spielpfeifen in der Handhabung unproblematisch. Schwieriger ist die Frage nach der Gestaltung der Ganztöne. Auf der Webseite <i>www.Sackpfeifenclub.de</i> wird für den Ganzton über dem Grundton ein <a href="Ganzton" title="Ganzton">großer Ganzton</a> im Verhältnis 9:8 (204 <a href="Cent_(Musik)" title="Cent (Musik)">Cent</a>) angezeigt. Dieser disharmoniert mit der darauf aufgebauten Quinte. <a href="Marin_Mersenne" title="Marin Mersenne">Marin Mersenne</a> empfiehlt in seiner <i>Harmonie Universelle</i> von 1637 für die Sekunde über dem Grundton den <a href="Ganzton" title="Ganzton">kleinen</a> Ganzton 10:9 (182 Cent), welcher zwar keine reine None zum Grundton bildet, aber eine reine Quinte zur Sexte über dem Grundton bildet, was das Spiel von Molltonleitern auf der zweiten Stufe ermöglicht.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tonartfremde Töne können nur begrenzt durch Hilfsgriffe gespielt werden. Klappen sind selten. Nur wenige Spielpfeifen werden überblasen (z.&nbsp;B. <a href="Uillean_Pipes" class="mw-redirect" title="Uillean Pipes">Uillean Pipes</a>, <a href="Cornemuse_du_Centre" title="Cornemuse du Centre">Cornemuse du Centre</a>, moderne <a href="Sch%C3%A4ferpfeife" title="Schäferpfeife">Schäferpfeife</a> oder <a href="Galicische_Gaita" title="Galicische Gaita">Gaita gallega</a>), so dass der Tonumfang der <a href="Oktave" title="Oktave">Oktave</a> nur wenig überschritten wird.
</p><p>Zur Feinabstimmung der Tonlöcher bei Holzblasinstrumenten waren früher <a href="Wachs" title="Wachs">Wachs</a>, <a href="Hirschtalg" title="Hirschtalg">Hirschtalg</a> oder <a href="Kitt" title="Kitt">Kitt</a> gebräuchlich.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Sackpfeifen ist heute der Gebrauch von <a href="Isolierband" title="Isolierband">Isolierband</a> (<i>Tape</i>) zur Verkleinerung der Tonlöcher üblich.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Besonderheiten: Die sizilianische <a href="Zampogna" title="Zampogna">Zampogna</a> hat zwei Spielpfeifen, die für zweistimmiges Melodiespiel geeignet sind (mit geringem Tonumfang, da jeweils nur die Finger einer Hand zur Verfügung stehen).
</p><p>Die im Mittelmeerraum und im Nahen Osten verbreiteten „bordunlosen“ Sackpfeifen haben zwei parallele Spielrohre mit teils parallelen, teils unterschiedlichen Bohrungen. Diese können entweder mit flachen Fingern gleichzeitig gegriffen werden und klingen „unisono“ (wobei die entstehenden <a href="Schwebung#Akustische_Schwebungen" title="Schwebung">Schwebungen</a> den Klang verstärken), oder eine der beiden Pfeifen übernimmt die Funktion des Borduns bzw. Stufenborduns (mit wechselnden Borduntönen). Beispiele dieses Typs sind <a href="Mezwed" title="Mezwed">Mezwed</a>, <a href="Diple" title="Diple">Diple</a> und <a href="Tulum_(Sackpfeife)" title="Tulum (Sackpfeife)">Tulum</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bordunpfeifen">Bordunpfeifen</h3></div>
<p>Dudelsackformen mit einem oder zwei Bordunen sind häufig, auch mehr Bordune sind möglich. Es erklingt der Grundton der verwendeten <a href="Tonart" title="Tonart">Tonart</a>, bei mehreren Bordunen in verschiedenen Oktavlagen. Daneben kann die <a href="Quinte" title="Quinte">Quinte</a> verwendet werden. Um das Instrument in verschiedenen Tonarten zu verwenden, können die Bordunpfeifen auf mehrere Borduntöne gestimmt werden oder einzeln stummgeschaltet werden.
</p><p>Bei einigen Sackpfeifentypen, insbesondere solchen mit überblasbaren Spielpfeifen oder umstimmbaren Bordunen, sind die Bordune weniger empfindlich gegenüber Druckschwankungen. So können Tonhöhe und Klang der Spielpfeife variiert werden, während der Bordun gleich bleibt.
</p><p>Eine Besonderheit stellen die <a href="Gedackt" title="Gedackt">gedackten</a> Bordune (<i>regulators</i>) der <a href="Uilleann_Pipes" title="Uilleann Pipes">Uilleann Pipes</a> dar, die beim Öffnen von Klappen auf unterschiedlichen Tonhöhen erklingen. Die <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette de Cour</a> hat mehrere „gefaltete“ Bordune nach Art des <a href="Rankett" title="Rankett">Ranketts</a>, die zudem über Schieber auf verschiedene Töne gestimmt werden können.
</p><p>Spiel- und Bordunpfeifen werden meist durch eine Hülse, den sogenannten „Stock“, mit dem Luftsack verbunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rohrblätter"><span id="Rohrbl.C3.A4tter"></span>Rohrblätter</h3></div>

<p>Die <a href="Rohrblatt" title="Rohrblatt">Rohrblätter</a> für Spiel- und Bordunpfeifen werden normalerweise aus Schilfrohr (häufig <a href="Arundo_donax" class="mw-redirect" title="Arundo donax">Arundo donax</a>) hergestellt, in neuerer Zeit auch aus Kunststoff oder Metall.
</p><p>Die Spielpfeife kann ein <a href="Einfachrohrblatt" class="mw-redirect" title="Einfachrohrblatt">Einfachrohrblatt</a> oder ein <a href="Doppelrohrblatt" class="mw-redirect" title="Doppelrohrblatt">Doppelrohrblatt</a> haben. Doppelrohrblätter haben einen lauteren, intensiveren Klang ähnlich dem der <a href="Schalmeiinstrumente" class="mw-redirect" title="Schalmeiinstrumente">Schalmeien</a>. Bei west- und mitteleuropäischen Formen überwiegen für die Spielpfeife Doppelrohrblätter, in anderen Regionen traditionell <a href="Einfachrohrblattinstrument#Instrumente_mit_fest_verbundenem_Blatt_(idioglott)" title="Einfachrohrblattinstrument">idioglotte Einfachrohrblätter</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bordunrohre haben häufig Einfachrohrblätter. In traditioneller Herstellung wird in die Seitenwand eines Rohres eine Zunge eingeschnitten (idioglott). Heute werden häufig auch entsprechende Hülsen aus Kunststoff mit aufgebundenen Blättern verwendet. Die Dimensionen der Bordunrohrblätter sind auf den jeweiligen Ton bzw. auf die verwendete Rohrlänge genau abgestimmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Griffweisen">Griffweisen</h3></div>

<p>Dudelsäcke werden teils in offener, teils in geschlossener Griffweise gespielt. Die offene Griffweise entspricht der Griffweise anderer Blasinstrumente, wie z.&nbsp;B. der <a href="Blockfl%C3%B6te" title="Blockflöte">Blockflöte</a>. Das heißt, es werden von oben nach unten so viele Löcher abgedeckt, wie es die Tonhöhe erfordert. Geschlossene Griffweise heißt, dass in der Grundstellung alle Grifflöcher von den Fingern abgedeckt werden. Um andere Töne zu erzeugen, werden die entsprechenden Grifflöcher einzeln geöffnet. Die halboffene (auch: halbgeschlossene) Griffweise kombiniert diese beiden Prinzipien.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Historische Belege für die offene Griffweise:
</p>
<ul><li><a href="Martin_Agricola" title="Martin Agricola">Martin Agricola</a> erwähnt in seiner <i>Musica instrumentalis deudsch</i> von 1529, dass Blockflöten und Sackpfeifen „eynerley brauch“ bei den Griffen hätten. Seine Tabelle für die Blockflöte in C zeigt eine Grundskala in <a href="Dur" title="Dur">Dur</a> mit einer offenen Griffweise mit Gabelgriff auf der Quarte über dem Grundton.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Marin_Mersenne" title="Marin Mersenne">Marin Mersenne</a> gibt in der Ausgabe der <i>Harmonie universelle</i> von 1637 Hinweise auf die Griffweise der „Cornemuse rurale ou pastorale des Bergers“. Es müsse ein Tonloch nach dem anderen geöffnet werden, bis zum letzten Ton, bei dem alles offen sei („tout ouvert“).<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Pierre_Borjon_de_Scellery" title="Pierre Borjon de Scellery">Pierre Borjon de Scellery</a> (1633–1691) erwähnt in seiner Abhandlung über die <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette de Cour</a> auch eine <i>Musette de bergers</i> (Musette der Schäfer), auf der die offene Griffweise praktiziert werde.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Geschlossene Griffweisen werden in Lehrwerken für die <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette de Cour</a> abgehandelt. Zu nennen wären das Lehrwerk <i>Traité de la musette</i> von Pierre Borjon de Scellery (1672) und die <i>Methode pour la musette</i> Opus 10 von <a href="Jacques-Martin_Hotteterre" title="Jacques-Martin Hotteterre">Jacques-Martin Hotteterre</a> (1773).
</p><p>Die halbgeschlossene Griffweise für die <i>Great Highland Bagpipe</i> wurde schon 1760 von Joseph Mac Donald in seiner Abhandlung <i>A Compleat Theory of the Scots Highland Bagpipe</i> beschrieben.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Artikulation">Artikulation</h3></div>
<p>Da eine Sackpfeifenspielpfeife ständig einen Ton erzeugt, wird zur Trennung von zwei Tönen gleicher Tonhöhe mindestens ein anderer Ton kurz dazwischen gespielt (englisch <i>grace note</i>, französisch <i>détaché</i>). Aus dieser Notwendigkeit haben sich sackpfeifenspezifische <a href="Verzierung_(Musik)" title="Verzierung (Musik)">Verzierungen</a> entwickelt, bei denen oft mehrere kurze Zwischentöne zur Trennung von zwei gleichen Tönen eingeschoben werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>
<p>Der historische Ursprung des Instruments lässt sich nicht sicher ermitteln, da die ältesten Zeugnisse vereinzelt und in ihrer Deutung nicht immer eindeutig sind. Als möglicherweise älteste Darstellung einer Sackpfeife wird ein <a href="Hethiter" title="Hethiter">hethitisches Relief</a> aus <a href="Alaca_H%C3%B6y%C3%BCk" title="Alaca Höyük">Alaca Höyük</a> (heutige Türkei) diskutiert (vor 1200 v.&nbsp;Chr.)<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Ein <a href="Perserreich" title="Perserreich">persisches</a> Relief aus <a href="Susa_(Persien)" title="Susa (Persien)">Susa</a> aus dem 6.&nbsp;vorchristlichen Jahrhundert zeigt eine Gruppe von Musikern, wobei ein Instrument in Umriss und Haltung der Ney anban verblüffend ähnelt, die bis heute im <a href="Iran" title="Iran">Südiran</a> gespielt wird. Im <a href="Aram%C3%A4ische_Sprachen#Reichs-_und_Mittelaramäisch" title="Aramäische Sprachen">aramäischen</a> Teil des <a href="Buch_Daniel" class="mw-redirect" title="Buch Daniel">Daniel</a> (3,5.7.10.15) steht neben einer Reihe anderer Musikinstrumente der Ausdruck <i>śûmponyâ</i>. Dieser geht auf <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">griechisch</a> <i>symphonia</i> zurück<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, welches auch die Wurzel für die spätere <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienische</a> Namensform <a href="Zampogna" title="Zampogna">Zampogna</a> lieferte. In der Antike steht diese Verwendung jedoch isoliert, daher ist die Stelle nicht sicher zu deuten.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ohne dass ein Name des Instruments genannt wird, könnte in den Stücken des griechischen Komödiendichters <a href="Aristophanes" title="Aristophanes">Aristophanes</a> (vor 444 bis um 380 v.&nbsp;Chr.) von Sackpfeifen die Rede sein.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Ptolem%C3%A4er" title="Ptolemäer">ptolemäischer</a> Zeit (1.&nbsp;Jahrhundert v.&nbsp;Chr.) finden sich in <a href="Alexandrien" class="mw-redirect" title="Alexandrien">Alexandrien</a> mehrere <a href="Terrakotta" title="Terrakotta">Terrakotta</a>-Figurinen mit eindeutig als Sackpfeife zu erkennendem Instrument. Eine sitzende Figur mit <a href="Phrygische_M%C3%BCtze" title="Phrygische Mütze">Phrygischer Mütze</a> hält eine <a href="Panfl%C3%B6te" title="Panflöte">Panflöte</a> vor dem Kinn und hat vor dem Bauch einen Luftsack mit einem Spiel- oder Bordunrohr.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Anblasrohr ist nicht dargestellt. An das Knie der Figur drängt sich ein Zwerg. Der Dudelsack wird offenbar als exotisches („barbarisches“) Instrument wahrgenommen.
</p><p>Der römische Historiker <a href="Sueton" title="Sueton">Sueton</a> überliefert, dass Kaiser <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> sich als <span lang="la"><i>utricularius</i></span> präsentiert habe (<i>Nero</i>, 54). Dieser Begriff hängt mit <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">utriculus</span> „Weinschlauch“ zusammen. Die Übersetzung als „Sackpfeifer“ ergibt sich aus einer Referenzstelle bei <a href="Dion_Chrysostomos" title="Dion Chrysostomos">Dion Chrysostomos</a>, der von Nero berichtet, er sei fähig, den <a href="Aulos" title="Aulos">Aulos</a> sowohl mit dem Mund als auch mittels eines unter die Achsel geklemmten Sackes zu spielen. <a href="Martial" title="Martial">Martial</a> verwendet <a href="Gr%C3%A4zisierung" title="Gräzisierung">gräzisierend</a> den Begriff <span lang="la"><i>ascaules</i></span> „Sack-Pfeifer“.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus der Bemerkung, dass Nero sein Instrument mit oder ohne Luftsack spielte, lässt sich eine bordunlose Form vermuten. Eventuell hat es aber bereits in der Antike Formen mit separaten Bordunrohren gegeben: Eine undatierte <a href="Gemme" title="Gemme">Gemme</a> zeigt einen <a href="Satyr" title="Satyr">Satyr</a> mit Panflöte und einer Sackpfeife. Diese hat zwei Spiel-, ein Bordun- und ein Anblasrohr<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Ähnlich komplex ist eine Abbildung aus Rom, die von <a href="Francesco_Bianchini" title="Francesco Bianchini">Francesco Bianchini</a> mit einer Spielpfeife und zwei Bordunen dargestellt wird.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter">Mittelalter</h3></div>


<p>Die frühesten Belege im Mittelalter sind literarisch. Im sogenannten Dardanusbrief von Pseudo-Hieronymus (9.&nbsp;Jahrhundert) wird ein „einfacher Sack mit zwei Luftrohren“ beschrieben, „durch das erste wird er aufgeblasen, aus dem zweiten kommt der Schall hervor“.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">Mittelhochdeutschen</a> werden <i>suegelbalch</i> „Pfeifenbalg“ und <i>balchsuegelen</i> „Balgpfeife“ gebraucht.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bildliche Darstellungen in Handschriften, Wandbemalungen und Holz- oder Steinplastiken sind ab dem 13.&nbsp;Jahrhundert in größerer Zahl vorhanden. Im Figurenprogramm <a href="Gotik" title="Gotik">gotischer</a> Kirchen können Engel oder Dämonen mit Sackpfeifen dargestellt werden. Zu dieser Zeit bestehen offenbar vielfältige Formen nebeneinanderher. So zeigen die <a href="Cantigas_de_Santa_Maria" title="Cantigas de Santa Maria">Cantigas de Santa Maria</a> einen bordunlosen Typ (mit Schalltrichtern aus Horn),<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eine Form mit zwei gleich langen parallelen Rohren, einem Spiel- und einen Bordunrohr, die oben und unten miteinander verbunden und reich verziert sind.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weiterhin ist ein dritter Typ mit gedoppeltem Spielrohr und zwei gedoppelten, frei am Luftsack angebrachten Bordunpaaren abgebildet. Eventuell dient diese Doppelung zum Umschalten der Grundtöne.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daneben sind auch zwei <a href="Platerspiel" title="Platerspiel">Platerspiele</a> mit schalmeiartigem Spielrohr und kürzerem, zylindrischen Bordun dargestellt.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Manessische_Liederhandschrift" class="mw-redirect" title="Manessische Liederhandschrift">Manessische Liederhandschrift</a> belegt, dass der Dudelsack im Mittelalter auch zur höfischen Kultur gehörte. Eine Darstellung zeigt ein einborduniges Instrument mit einem konischen Bordun, der etwas länger ist als die ebenfalls konische Spielpfeife.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die andere hat einen stark konischen Bordun, der etwa doppelt so lang wirkt wie das Melodierohr.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das gemeinsame Musizieren von Sackpfeifen mit <a href="Trompete" title="Trompete">Trompeten</a> lässt für die Sackpfeifen eine der <a href="Naturtonreihe" title="Naturtonreihe">Naturtonreihe</a> der Trompeten angepasste Tonskala mit einer <a href="Durterz" class="mw-redirect" title="Durterz">Durterz</a> vermuten.
</p><p>Lediglich eine mittelalterliche Sackpfeife ist im Original bis in die Gegenwart erhalten, die „Rostocker Spielpfeife“<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus dem 15.&nbsp;Jahrhundert. Darüber hinaus sind die mittelalterlichen Sackpfeifen aber durch viele Beispiele in der Kunst erschließbar. Bis ins 15.&nbsp;Jahrhundert überwiegen einbordunige, mundgeblasene Sackpfeifen.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Renaissance_und_Barock">Renaissance und Barock</h3></div>

<p>In seinem Werk <a href="Musica_getutscht_und_au%C3%9Fgezogen" title="Musica getutscht und außgezogen">Musica getutscht und außgezogen</a> (1511) stellt <a href="Sebastian_Virdung" title="Sebastian Virdung">Sebastian Virdung</a> eine „Sackpfeiff“ dar, die seit dem 16.&nbsp;Jahrhundert in Mitteleuropa weit verbreitet war: ein zweiborduniges Instrument, wobei das längere (zylindrische) Bordunrohr etwa doppelt so lang ist wie die konische Spielpfeife. Auf der Vorderseite der Spielpfeife sind 7&nbsp;Grifflöcher erkennbar.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine gleichartige Abbildung bietet <a href="Martin_Agricola" title="Martin Agricola">Martin Agricola</a> in seiner <i>Musica Instrumentalis deudsch</i> (1529).<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Instrumente dieses Typs sind in der Malerei naturgetreu wiedergegeben, z.&nbsp;B. von <a href="Hieronymus_Bosch" title="Hieronymus Bosch">Hieronymus Bosch</a><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Pieter_Bruegel_d._%C3%84." class="mw-redirect" title="Pieter Bruegel d. Ä.">Pieter Bruegel d.&nbsp;Ä.</a><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Albrecht_D%C3%BCrer" title="Albrecht Dürer">Albrecht Dürer</a><sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <a href="Hendrick_Terbrugghen" class="mw-redirect" title="Hendrick Terbrugghen">Hendrick Terbrugghen</a><sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Andere Formen bestanden daneben fort.
</p>

<p><a href="Michael_Praetorius" title="Michael Praetorius">Michael Praetorius</a> stellt im zweiten Band seines Werkes <a href="Syntagma_musicum" title="Syntagma musicum">Syntagma musicum</a> (1619) insgesamt sechs verschiedene Typen maßstäblich dar und gibt jeweils die Stimmungen dazu an. Er macht jedoch keine Angaben über die Art der Rohrblätter. Dem zweibordunigen Typ des 16.&nbsp;Jahrhunderts entspricht die <a href="Sch%C3%A4ferpfeife" title="Schäferpfeife">Schäferpfeife</a> mit zwei zylindrischen Bordunen auf einem Stock und einer konischen Spielpfeife, deren oft schlechte <a href="Intonation_(Musik)#Intonation_in_der_Ensemblemusik" title="Intonation (Musik)">Intonation</a> Praetorius bemängelt.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Als Bassinstrument dient ein <a href="Bock_(Dudelsack)" title="Bock (Dudelsack)">Bock</a> mit langem zylindrischen Bordun und zylindrischer Spielpfeife, die beide in <a href="Schallbecher" title="Schallbecher">Schalltrichter</a> aus Horn münden. Kleine und entsprechend höher klingende Instrumente heißen <a href="H%C3%BCmmelchen" title="Hümmelchen">Hümmelchen</a> (zwei zylindrische Bordune) und Dudey (drei zylindrische Bordune), beide haben zylindrische Spielrohre. Als eher exotische Formen beschreibt er ein Instrument mit zwei Spielrohren, das er einmal im <a href="Erzstift_Magdeburg" title="Erzstift Magdeburg">Erzstift Magdeburg</a> gesehen hat, und ein Instrument nach Art der französischen <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette</a>.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seiner Schrift <a href="Harmonie_universelle" title="Harmonie universelle">Harmonie universelle</a> (1636) gibt <a href="Marin_Mersenne" title="Marin Mersenne">Marin Mersenne</a> detaillierte Beschreibungen verschiedener Dudelsäcke mit detailgenauen und maßstäblichen Abbildungen zum Teil mit Angabe der Stimmungen.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das einfachste von ihm beschriebene Instrument hat einen einfachen zylindrischen Bordun mit Doppelrohrblatt und ein <i>Chalumeau</i> genanntes Spielrohr nach Art der <a href="Schalmei" title="Schalmei">Schalmei</a> mit einer Klappe, die von einer <a href="Fontanelle_(Instrumentenbau)" title="Fontanelle (Instrumentenbau)">Fontanelle</a> geschützt wird.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausführlicher beschreibt er eine Sackpfeife mit zwei Bordunen, wovon ein kurzer zylindrischer Bordun auf einem Stock mit der Spielpfeife steckt, während ein langer frei am Sack befestigt ist. Beide Bordune haben Einfachrohrblätter, während das Spielrohr ein Doppelrohrblatt hat.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die von ihm beschriebene <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette</a> wird von einem Blasebalg gespeist. Die vier Bordune des <a href="Rankett" title="Rankett">Rankettborduns</a> sind mit Doppelrohrblättern besetzt und können durch Schieber gestimmt werden. Der Tonumfang des Chalumeau ist durch Zusatzklappen nach oben erweitert.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weiter beschreibt Mersenne <a href="S%C3%BCditalien" title="Süditalien">(süd)italienische</a> Instrumente mit zwei V-förmig angeordneten Spielpfeifen und einem in der Mitte angeordneten Bordun. Ein kleineres Instrument entspricht der bis heute erhaltenen <a href="Surdulina" class="mw-redirect" title="Surdulina">Surdulina</a>, wird aber von Mersenne <i>Sampogne</i> (<a href="Zampogna" title="Zampogna">Zampogna</a>) oder <i>Organine</i> genannt. Eine große Form bezeichnet er als <i>Sourdeline</i>. Nach seinen Angaben hat diese zwei Spielpfeifen mit Grifflöchern und mehreren Klappen. Dazu kommt ein sehr langes, gefaltetes Bassrohr, dessen Bohrungen durch Klappen geschlossen sind. Dieses Rohr erklingt erst, wenn eine Klappe geöffnet wird. Das entspricht dem Prinzip der <i>regulators</i> der späteren <a href="Uilleann_Pipes" title="Uilleann Pipes">Uilleann Pipes</a>.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Athanasius_Kircher" title="Athanasius Kircher">Athanasius Kircher</a> beschreibt 1650 die Sackpfeife („Cornamusa“) in seiner Schrift <span lang="la"><i>Musurgia Universalis</i></span> als „alleiniger Trost der Hirten und selbstverständlich auch der Bauern“ („<span lang="la">Cornamusam multi pro utriculo sumunt; quid utriculus sit passim notum est, Pastorum scilicet Rusticorumq; solamen unicum</span>“).<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch an den Höfen von <a href="W%C3%BCrttemberg" title="Württemberg">Württemberg</a>, <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a> und <a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsen</a> sind verschiedene Sackpfeifentypen nachweisbar. Unter <a href="August_der_Starke" title="August der Starke">August dem Starken</a> und seinem Sohn <a href="August_III." title="August III.">August III.</a> waren 16&nbsp;<a href="Bockpfeife" class="mw-redirect" title="Bockpfeife">Bockpfeifer</a> bei Hof angestellt, insbesondere zur Begleitung der Jagd.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Im Frankreich des 18.&nbsp;Jahrhunderts wurde der Dudelsack in der höfischen Kultur als Hirteninstrument im Rahmen der <a href="Pastoral" class="mw-redirect" title="Pastoral">pastoralen</a> <a href="Idylle" class="mw-redirect" title="Idylle">Idylle</a> geschätzt. Dafür wurde die Musette zur (heute so genannten) <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette de Cour</a> weiterentwickelt. Diese Instrumente waren reichhaltig verziert. Namhafte Komponisten komponierten Stücke für Musette auch mit Orchester. Wie bei den früheren Formen wurden Blasebalg und Rankettbordun verwendet. Die Spielpfeife war mithilfe von Klappen chromatisch zu spielen und wurde um eine <i>petit chalumeau</i> genannte kurze Pfeife ergänzt, die beim Öffnen von geschlossenen Klappen erklang. Diese erweiterten den Tonumfang für Melodien auf zwei Oktaven (ohne zu überblasen). Eine detaillierte Darstellung bietet die <a href="Encyclop%C3%A9die" class="mw-redirect" title="Encyclopédie">Encyclopédie</a> von <a href="Diderot" class="mw-redirect" title="Diderot">Diderot</a> (1754). <a href="Georg_Philipp_Telemann" title="Georg Philipp Telemann">Georg Philipp Telemann</a> schildert in seiner Biografie das Musizieren von zeitgenössischen Sackpfeifern:</p><div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Als der Hof sich ein halbes Jahr lang nach Plesse, einer oberschlesischen, promnitzischen Standesherrschaft, begab, lernete ich so wohl daselbst, als in Krakau, die polnische und hanakische Musik, in ihrer wahren barbarischen Schönheit kennen. Sie bestund in gemeinen Wirtshäusern, aus einer um den Leib geschnallten Geige, die eine Terzie höher gestimmet war, als sonst gewöhnlich, und also ein halbes Dutzend andre überschreien konnte; aus einem polnischen Bocke; aus einer Quintposaune, und aus einem Regal. An ansehnlicheren Oertern aber blieb das Regal weg; die beiden ersteren wurden aber verstärkt: wie ich denn einst 36.&nbsp;Böcke und 8.&nbsp;Geigen beisammen gefunden habe. Man soll kaum glauben, was dergleichen Bockpfeiffer oder Geiger für wunderliche Einfälle haben, wenn sie, so oft die Tanzenden ruhen, fantaisieren. Ein Aufmerckender könnte von ihnen, in 8.&nbsp;Tagen, Gedancken für ein ganzes Leben erschnappen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Georg Philipp Telemann. <i>Grundlage einer Ehrenpforte</i>, S. 360.</span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_19._und_20._Jahrhundert">Im 19. und 20. Jahrhundert</h3></div>

<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Musik ist aber der Kölner Lieblingskunst. Die <a href="K%C3%B6lner_Bauerb%C3%A4nke" title="Kölner Bauerbänke">Bauerbänke</a> und die geringeren Bürger begnügen sich mit dem Dudelsack, dem <a href="Hackbrett" title="Hackbrett">Hackbrett</a>, der <a href="Tamburin" title="Tamburin">Lavumm</a> und der <a href="Violine" title="Violine">Violine</a>.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Ernst_Weyden" title="Ernst Weyden">Ernst Weyden</a>: <i>Köln am Rhein vor 50 Jahren, Sittenbilder nebst historischen Andeutungen und sprachlichen Erklärungen</i>, Kapitel XI, Köln, 1862</span></div></div>

<p>Im 19. Jahrhundert ging die Bedeutung der Sackpfeife in Mitteleuropa stark zurück und war vorwiegend noch bei Schäfern, Hirten und Wandermusikanten in Gebrauch. Bei den <a href="Klesmer" title="Klesmer">Wandermusikanten aus dem Raum Salzgitter</a> waren in der Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts noch 5&nbsp;Kapellen mit Dudelsäcken unterwegs. Diese Kapellen bestanden aus bis zu 6&nbsp;Dudelsackspielern und 2&nbsp;Trommlern. Ihre Reisen gingen über Deutschland hinaus bis nach England, Norwegen, das Osmanische Reich und nach Nordamerika.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In Belgien spielte der Schäfer Alphonse Gheux (1850–1936) die <i>Muchosa</i>, bis 1912 diese Sackpfeife zerbrach.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In ihrer Bedeutung für die Tanzmusik wurde die Sackpfeife aufgrund ihrer melodischen und harmonischen Beschränkungen zunehmend verdrängt. <a href="Violine" title="Violine">Geige</a> und <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinette</a> verfügten über einen größeren Umfang und konnten <a href="Chromatik" title="Chromatik">chromatisch</a> gespielt werden. Die seit Anfang des 19.&nbsp;Jahrhunderts technisch verbesserten <a href="Blechblasinstrument" title="Blechblasinstrument">Blechblasinstrumente</a> waren lauter und daher für Musik im Freien besser geeignet. Schließlich bot das aufkommende <a href="Handzuginstrument" title="Handzuginstrument">Akkordeon</a> die Möglichkeit für einen einzelnen Musiker, mehrstimmig zu musizieren. Im deutschsprachigen Raum und Nordeuropa war die Sackpfeife zwar noch bekannt, hatte aber ihre Bedeutung verloren.
</p><p>Abgesehen von <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Großbritannien</a>, wo die <a href="Schottland" title="Schottland">schottischen</a> <a href="Great_Highland_Bagpipe" title="Great Highland Bagpipe">Great Highland Pipes</a> im Rahmen der <a href="Milit%C3%A4rmusik" title="Militärmusik">Militärmusik</a> eine besondere Stellung hatten, blieben die Sackpfeifen nur in Randlagen oder unzugänglichen Gebieten bis ins 20.&nbsp;Jahrhundert erhalten (z.&nbsp;B. <a href="Irland" title="Irland">Irland</a>, <a href="Bretagne" title="Bretagne">Bretagne</a>, <a href="Zentralmassiv" title="Zentralmassiv">Zentralfrankreich</a>, <a href="Galicien" title="Galicien">Galicien</a>, <a href="S%C3%BCditalien" title="Süditalien">Süditalien</a>, <a href="S%C3%BCdosteuropa" title="Südosteuropa">Balkan</a>). Auch in diesen Bereichen ging die Zahl der aktiven Spieler bis Mitte des 20.&nbsp;Jahrhunderts stark zurück.
</p><p>Seit den 1970er Jahren ist das Interesse an Sackpfeifen neu erwacht. So werden die unterschiedlichen Typen als Zeichen der <a href="Regionalismus" title="Regionalismus">regionalen Traditionen</a> und Identität neu geschätzt. Sie werden im Rahmen der <a href="Folklore" title="Folklore">Folklore</a>, aber auch im <a href="Folk" title="Folk">Folk</a> verwendet. In Deutschland finden traditionelle und neu entwickelte Sackpfeifen auf Mittelalterfesten und -märkten großes Interesse und gehören zum Instrumentarium des sogenannten <a href="Mittelalterrock" class="mw-redirect" title="Mittelalterrock">Mittelalterrock</a>. Daneben werden historische Bauformen im Rahmen der <a href="Historische_Auff%C3%BChrungspraxis" title="Historische Aufführungspraxis">historischen Aufführungspraxis</a> rekonstruiert und gespielt.
</p><p>Im <a href="Jazz" title="Jazz">Jazz</a> wurde der Dudelsack ebenfalls eingesetzt, beispielsweise von <a href="Rufus_Harley" title="Rufus Harley">Rufus Harley</a><sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <a href="Gunhild_Carling" title="Gunhild Carling">Gunhild Carling</a>.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verbreitung_und_Formen">Verbreitung und Formen</h2></div>
<p>Die Abgrenzung der verschiedenen Formen ist nicht immer eindeutig. Einerseits können dieselben Bezeichnungen für ganz unterschiedliche Instrumente stehen (<a href="Galicische_Gaita" title="Galicische Gaita">Gaita</a>/<a href="Kaba_Gajda" class="mw-redirect" title="Kaba Gajda">Gaida</a>, <a href="Bock_(Dudelsack)" title="Bock (Dudelsack)">Bock</a>, <a href="Dudy" class="mw-redirect" title="Dudy">Dudy</a>), andererseits haben nahe verwandte Instrumententypen in verschiedenen Regionen unterschiedliche Bezeichnungen (<a href="Mezwed" title="Mezwed">Mezwed</a>, <a href="Tsambouna" title="Tsambouna">Tsambouna</a>, <a href="Tulum_(Sackpfeife)" title="Tulum (Sackpfeife)">Tulum</a> u.&nbsp;a.). Außerdem variieren Instrumentenbauer die Formen nach individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen und machen dabei auch Anleihen aus Instrumenten anderer Regionen oder Epochen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mitteleuropa">Mitteleuropa</h3></div>

<p>In Deutschland finden sich heute Nachbauten historischer Instrumente sowie für die <a href="Musik_der_Mittelalterszene" title="Musik der Mittelalterszene">Musik der Mittelalterszene</a> neu geschaffene Typen.
</p><p>In der <a href="Tschechien" title="Tschechien">tschechischen</a> Volksmusik steht der <a href="Bock_(Dudelsack)" title="Bock (Dudelsack)">Böhmische Bock</a> in ungebrochener Tradition. Auch in <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> und <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> findet der Bock in der Volksmusik wieder seinen Platz, den er im Laufe des 19. Jahrhunderts verloren hatte.
</p><p>In der <a href="Sorben" title="Sorben">sorbischen</a> Folklore spielt der Dudelsack eine wichtige Rolle.
</p>
<ul><li><a href="Sch%C3%A4ferpfeife" title="Schäferpfeife">Schäferpfeife</a>, <a href="Praetorius-Bock" title="Praetorius-Bock">Praetorius-Bock</a>, <a href="H%C3%BCmmelchen" title="Hümmelchen">Hümmelchen</a>, Dudey (Deutschland, historisch und Nachbauten)</li>
<li><a href="Marktsackpfeife" title="Marktsackpfeife">Marktsackpfeife</a> (modern, Deutschland)</li>
<li><a href="Sackpfeife_(Schweiz)" title="Sackpfeife (Schweiz)">Sackpfiff</a>, Sackpfyf oder Sackphiffen (<a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>)</li>
<li>Pijpzak/Doedelzak (<a href="Flandern" title="Flandern">Flandern</a> und die <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlande</a>, historisch nach Bild von <a href="Pieter_Bruegel_d._%C3%84." class="mw-redirect" title="Pieter Bruegel d. Ä.">Pieter Bruegel d. Ä.</a>)</li>
<li><a href="Bock_(Dudelsack)" title="Bock (Dudelsack)">Bock</a> (<a href="B%C3%B6hmen" title="Böhmen">Böhmen</a>, <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a>, <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a>)</li>
<li>Kozoł (in Es): großer <a href="Sorben" title="Sorben">sorbischer</a> Bock, Měchawa (in F): sog. kleiner sorbischer Dudelsack, Měchawka (in A, Am): sog. Dreibrümmchen</li>
<li><a href="Dudy" class="mw-redirect" title="Dudy">Dudy</a>, Kozioł, <a href="Koza" title="Koza">Koza</a> (<a href="Polen" title="Polen">Polen</a>)</li>
<li><a href="Dudy" class="mw-redirect" title="Dudy">Dudy</a>, <a href="Gajda_(Sackpfeife)" title="Gajda (Sackpfeife)">Gajdy</a> (<a href="Tschechien" title="Tschechien">Tschechien</a> und <a href="Slowakei" title="Slowakei">Slowakei</a>)</li>
<li><a href="Duda_(Sackpfeife)#Ungarn" title="Duda (Sackpfeife)">Duda</a> (Ungarn)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nord-_und_Nordosteuropa">Nord- und Nordosteuropa</h3></div>
<p>In Skandinavien und Nordosteuropa gibt es ein- oder mehrbordunige Formen, auch Varianten des <a href="Bock_(Dudelsack)" title="Bock (Dudelsack)">Bocks</a>.
</p>
<ul><li><a href="Schwedische_Sackpfeife" title="Schwedische Sackpfeife">Säckpipa</a> (<a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>)</li>
<li>Torupill (<a href="Estland" title="Estland">Estland</a>)</li>
<li>Dūdmaišis (<a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a>)</li>
<li>Dudas (<a href="Lettland" title="Lettland">Lettland</a>)</li>
<li><a href="Duda_(Sackpfeife)" title="Duda (Sackpfeife)">Duda</a> (<a href="Belarus" title="Belarus">Belarus</a>, <a href="Ukraine" title="Ukraine">Ukraine</a>)</li>
<li>Wolynka (<a href="Russland" title="Russland">Russland</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Britische_Inseln">Britische Inseln</h3></div>

<p>In <a href="Schottland" title="Schottland">Schottland</a> hat der Dudelsack eine besondere Tradition als Instrument am Hof. Im britischen „<a href="Disarming_Act" title="Disarming Act">Disarming Act</a>“ nach der <a href="Schlacht_bei_Culloden" title="Schlacht bei Culloden">Schlacht bei Culloden</a> wurde die schottische Tradition größtenteils untersagt. Dies betraf die Hochland-Kleidung, aber nicht die Sackpfeife selbst. Heute werden die <a href="Great_Highland_Bagpipes" class="mw-redirect" title="Great Highland Bagpipes">Great Highland Bagpipes</a> einerseits als schottisches Nationalinstrument angesehen, andererseits haben sie sich durch die Militärmusik der Briten weltweit verbreitet.
</p>
<ul><li><a href="Great_Highland_Bagpipes" class="mw-redirect" title="Great Highland Bagpipes">Great Highland Bagpipes</a>, Scottish Smallpipe, Border Pipe, Shuttle Pipe (Schottland)</li>
<li><a href="Northumbrian_Smallpipes" title="Northumbrian Smallpipes">Northumbrian Smallpipes</a> (Norden <a href="England" title="England">Englands</a>)</li>
<li><a href="Uilleann_Pipes" title="Uilleann Pipes">Uilleann Pipes</a> (<a href="Irland" title="Irland">Irland</a>)</li>
<li>Pwyannwn und Gwenloitheg (<a href="Cornwall" title="Cornwall">Cornwall</a>)</li>
<li>Tibhae, Pibacwd (<a href="Wales" title="Wales">Wales</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frankreich">Frankreich</h3></div>

<p>Neben der <a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette</a>, die im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> am französischen Hof beliebt war, bestehen in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> zahlreiche regionale Formen mit zum Teil ungebrochener Spieltradition (Bretagne, Zentralregion).
</p>
<ul><li><a href="Binio%C3%B9" title="Binioù">Binioù</a> (<a href="Bretagne" title="Bretagne">Bretagne</a>)</li>
<li><a href="Cornemuse_du_Centre" title="Cornemuse du Centre">Cornemuse du Centre</a>, Musette Bechonnet, Cornemuse Bourbonnaise (Region <a href="Zentralmassiv" title="Zentralmassiv">Centre</a>)</li>
<li>Chabrette (<a href="Limousin" title="Limousin">Limousin</a>)</li>
<li>Veuze (<a href="Poitou" title="Poitou">Poitou</a>)</li>
<li><a href="Cabrette" title="Cabrette">Cabrette</a> (<a href="Auvergne" title="Auvergne">Auvergne</a>)</li>
<li><a href="Boha" title="Boha">Boha</a> (<a href="Gascogne" title="Gascogne">Gascogne</a>)</li>
<li><a href="Musette_de_Cour" title="Musette de Cour">Musette de Cour</a> (historisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Iberische_Halbinsel">Iberische Halbinsel</h3></div>

<p>In <a href="Spanien" title="Spanien">Nordwestspanien</a> sind in den lokalen <i>Escuelas de Gaitas</i>, Musikschulen mit Sackpfeifenunterricht, zehntausende Sackpfeifenschüler registriert. Aber auch in anderen Gegenden des Landes ist die Sackpfeife verbreitet.
</p>
<ul><li><a href="Galicische_Gaita" title="Galicische Gaita">Gaita</a> (Spanische Provinzen <a href="Galicien" title="Galicien">Galicien</a> und <a href="Asturien" title="Asturien">Asturien</a>)</li>
<li>Sac de gemecs (<a href="Katalonien" title="Katalonien">Katalonien</a>)</li>
<li><a href="Xeremia_(Sackpfeife)" title="Xeremia (Sackpfeife)">Xeremía</a> oder <i>xeremíes</i> (<a href="Mallorca" title="Mallorca">Mallorca</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Italien">Italien</h3></div>
<p>Eine lebendige Spieltradition bis in die Gegenwart hat besonders die <a href="Zampogna" title="Zampogna">Zampogna</a> in Süditalien.
</p>
<ul><li><a href="Bagh%C3%A8t" title="Baghèt">Baghèt</a> (<a href="Oberitalien" title="Oberitalien">Norditalien</a>)</li>
<li><a href="Ceccola" title="Ceccola">Ceccola</a></li>
<li>Piva</li>
<li><a href="Zampogna" title="Zampogna">Zampogna</a> (<a href="S%C3%BCditalien" title="Süditalien">Süditalien</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Südosteuropa"><span id="S.C3.BCdosteuropa"></span>Südosteuropa</h3></div>

<p>In den regionalen Musiktraditionen <a href="S%C3%BCdosteuropa" title="Südosteuropa">Südosteuropas</a> haben sich viele Formen erhalten.
</p>
<ul><li><a href="Gajda_(Sackpfeife)" title="Gajda (Sackpfeife)">Gajde</a> in <a href="Slawonien" title="Slawonien">Slawonien</a>, der <a href="Komitat_Baranya" title="Komitat Baranya">Baranja</a>, der <a href="Posavina_(Region)" title="Posavina (Region)">Posavina</a>, der <a href="Podravina" class="mw-redirect" title="Podravina">Podravina</a>, <a href="Herzegowina" title="Herzegowina">Herzegowina</a>, der <a href="Vojvodina" title="Vojvodina">Vojvodina</a> und in <a href="Serbien" title="Serbien">Serbien</a>, <a href="Makedonien" title="Makedonien">Makedonien</a> und <a href="Albanien" title="Albanien">Albanien</a> (südmoravisch Typ)</li>
<li>Dude (vierstimmig 3+1 und fünfstimmig 4+1) in <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a></li>
<li><a href="Diple" title="Diple">Diple</a> in <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a>, vor allem in <a href="Dalmatien" title="Dalmatien">Dalmatien</a>, <a href="Zagora_(Kroatien)" title="Zagora (Kroatien)">Zagora</a> und <a href="Bosnien-Herzegowina" class="mw-redirect" title="Bosnien-Herzegowina">Bosnien-Herzegowina</a>, Misnice auf der Insel <a href="Kor%C4%8Dula" title="Korčula">Korčula</a>, Mejsnice auf der Halbinsel <a href="Pelje%C5%A1ac" title="Pelješac">Pelješac</a>, auch Mih in <a href="Istrien" title="Istrien">Istrien</a> und den restlichen kroatischen Inseln</li>
<li><a href="%C5%A0urle" title="Šurle">Šurle</a> auch Piva in <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a>, vor allem in <a href="Istrien" title="Istrien">Istrien</a></li>
<li><a href="Kaba_Gajda" class="mw-redirect" title="Kaba Gajda">Kaba Gajda</a>, Djura Gajda (<a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a>)</li>
<li>Schuta Gajda (<a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a>, <a href="Nordmazedonien" title="Nordmazedonien">Nordmazedonien</a>)</li>
<li><a href="Gajda_(Sackpfeife)" title="Gajda (Sackpfeife)">Gaida</a> und <a href="Tsambouna" title="Tsambouna">Tsambouna</a>, (<a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>)</li>
<li><a href="Askomantoura" class="mw-redirect" title="Askomantoura">Askomantoura</a> (<a href="Kreta" title="Kreta">Kreta</a>, Griechenland)</li>
<li>Cimpoi (<a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumänien</a>, <a href="Moldawien" class="mw-redirect" title="Moldawien">Moldawien</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nordafrika_und_Vorderasien">Nordafrika und Vorderasien</h3></div>
<p>In Nordafrika, Malta und Vorderasien sind bordunlose Formen mit parallel angeordneter Doppelspielpfeife verbreitet. Ähnliche Formen gibt es auch nördlich des Mittelmeeres (vgl. <a href="Diple" title="Diple">Diple</a>, <a href="Tsambouna" title="Tsambouna">Tsambouna</a>, <a href="Boha" title="Boha">Boha</a>).
</p>
<ul><li><a href="Mezwed" title="Mezwed">Mezwed</a> (<a href="Tunesien" title="Tunesien">Tunesien</a>)</li>
<li><a href="%C5%BBaqq" title="Żaqq">Żaqq</a> (<a href="Malta" title="Malta">Malta</a>)</li>
<li><a href="Tulum_(Sackpfeife)" title="Tulum (Sackpfeife)">Tulum</a>, auch <i>guda</i>, türkische Provinzen <a href="Rize" title="Rize">Rize</a> und <a href="Artvin" title="Artvin">Artvin</a> und <a href="Aserbaidschan" title="Aserbaidschan">Aserbaidschan</a></li>
<li>Tschiboni (georgische Provinz <a href="Adscharien" title="Adscharien">Adscharien</a>)</li>
<li>Gudastviri (Ost-<a href="Georgien" title="Georgien">Georgien</a>)</li>
<li>Parkapzuk (Armenien)</li>
<li>Ney-anban (<a href="Iran" title="Iran">Südiran</a>, neben Trommeln und <a href="Oud" title="Oud">Oud</a> im Rahmen der populäre Tanzmusik <i>Bandari</i> verwendet)</li>
<li>Jirba (<a href="Bahrain" title="Bahrain">Bahrain</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Indien">Indien</h3></div>
<p>Auf dem indischen Subkontinent gibt es mehrere Sackpfeifen, darunter die nordindische <i><a href="Mashak" title="Mashak">mashak</a></i> (auch <i>masak, mashq</i>) mit Melodie- und Bordunpfeife und die südindische <i>titti</i> mit nur einer Bordunpfeife, die seit dem 18. Jahrhundert durch die importierte Great Highland pipe der britischen Kolonialherren in den Hintergrund gedrängt wurden. Der einheimische Dudelsack wurde von den Briten abgrenzend als <i><a href="Pungi" title="Pungi">pungi</a></i> bezeichnet, heute in Indien der Name für das Blasinstrument der Schlangenbeschwörer, das wegen derselben Tonerzeugung eine Vorform des Dudelsacks darstellt. Indische Sackpfeifen überlebten in einigen Nischen der Volksmusik, die schottischen Sackpfeifen sind als britisches Erbe gelegentlich bei Prozessionen zu sehen. Die traditionelle <i>mashak</i> aus einem ganzen Ziegenbalg wird in ländlichen Regionen Nordindiens und in Pakistan vor allem bei Hochzeiten gespielt, in der Region <a href="Garhwal" title="Garhwal">Garhwal</a> am Südrand des Himalaya sind zwei Sackpfeifenspieler, die den Hochzeitszug anführen, praktisch unverzichtbar.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bhopa-Gemeinschaft in <a href="Rajasthan" title="Rajasthan">Rajasthan</a> spielen sie zusammen mit der Streichlaute <i><a href="Sarangi" title="Sarangi">sarangi</a>,</i> Flöten und dem Doppelrohrblattinstrument <i><a href="Shehnai" title="Shehnai">shehnai</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwandte_Musikinstrumente">Verwandte Musikinstrumente</h2></div>

<p>Ein nah verwandtes Instrument ist das <a href="Platerspiel" title="Platerspiel">Platerspiel</a>, bei dem eine <a href="Harnblase" title="Harnblase">Tierblase</a> als Luftreservoir dient. Andere Instrumente, deren Ton mit Hilfe eines Luftbalges erzeugt werden, sind die <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> und die <a href="Handzuginstrument" title="Handzuginstrument">Akkordeoninstrumente</a>.
</p><p>Weitere <a href="Windkapsel" title="Windkapsel">Windkapselinstrumente</a> sind <a href="Krummhorn" title="Krummhorn">Krummhorn</a>, <a href="Rauschpfeife" title="Rauschpfeife">Rauschpfeife</a> und der als Übungsinstrument für die Great Highland Bagpipe verwendete <a href="Practice_Chanter" title="Practice Chanter">Practice Chanter</a>.
</p><p>Bei einigen Sackpfeifen werden die Spielpfeifen gelegentlich als eigenständiges Instrument direkt mit dem Mund angeblasen (z.&nbsp;B. <a href="Pibgorn" title="Pibgorn">Pibgorn</a>, <a href="Diple" title="Diple">Diple</a>, <a href="Magrouna" class="mw-redirect" title="Magrouna">Magrouna</a>).
</p><p>Bei der ägyptischen <a href="Arghul" title="Arghul">Arghul</a> werden zwei und bei der sardinischen <a href="Launedda" title="Launedda">Launedda</a> werden mehrere Pfeifen von der Luft der Mundhöhle gespeist. Da diese Blasinstrumente in <a href="Zirkularatmung" title="Zirkularatmung">Zirkularatmung</a> gespielt werden, gibt es funktionale Parallelen. Ähnliches gilt für das indische Einfachrohrblattinstrument <a href="Pungi" title="Pungi">Pungi</a>. Dort dient ein Kürbis als Windkapsel, die ein Melodie- und ein Bordunrohr aufnimmt. Als Luftreservoir dient ebenfalls die Mundhöhle.
</p><p>Andere <a href="Bordun" title="Bordun">Borduninstrumente</a> sind die <a href="Drehleier" title="Drehleier">Drehleiern</a>, <a href="Bordunzither" title="Bordunzither">Bordunzithern</a> und <a href="Doppelfl%C3%B6te" title="Doppelflöte">Doppelflöten</a> (wie <i><a href="Dwojanka" title="Dwojanka">dwojanka</a></i> in Bulgarien oder <i><a href="Fluier" title="Fluier">fluier</a> gemănat</i> in Rumänien).
</p><p>Mittlerweile sind auch <a href="Elektronischer_Dudelsack" title="Elektronischer Dudelsack">elektrische Sackpfeifen</a>, die midigesteuert an einen Verstärker bzw. an einen Computer angeschlossen werden können, auf dem Markt. Erfinder war der asturische Musiker <a href="Jos%C3%A9_%C3%81ngel_Hevia" title="José Ángel Hevia">José Ángel Hevia</a> zusammen mit dem Computerprogrammierer Alberto Arias und dem Techniker Miguel Dopico.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Sackpfeife_in_der_Schäferei"><span id="Die_Sackpfeife_in_der_Sch.C3.A4ferei"></span>Die Sackpfeife in der Schäferei</h2></div>

<p>Die Sackpfeife gehört seit dem Mittelalter, neben <a href="Sch%C3%A4ferschippe" title="Schäferschippe">Schäferschippe</a> und <a href="Krummstab" title="Krummstab">Krummstab</a>, in den bildenden Künsten zu den geläufigen Attributen des <a href="Sch%C3%A4ferei" title="Schäferei">Schäferberufes</a>.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ein Schäfer muß auch auf einem Blas-Instrumente spielen können, nicht des alten Wahns wegen, daß die Schafe mehr durch die Musique, als durch das Weiden und durch das Futter sollen fett werden, sondern deswegen, weil die Schafe (wie die Erfahrung bestätiget) vor andern Thieren, insbesonderheit die Musique lieben: sie gedeyen davon ungemein, und werden dadurch sehr munter. Ausserdem ist es dem Schäfer sehr bequem, mit der Flöte seine Heerde commandieren zu können: wie auch die ausländischen Schäfer thun, die mit gewissen Stückchen auf ihrer Sackpfeifen sie zusammen halten, selbige an sich rufen, und wieder wegtreiben.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Friedrich Wilhelm Hastfer: <i>Ausführlicher Unterricht von der Wartung der besten Art von Schafen, zum gemeinen Nutzen ertheilet.</i> Leipzig 1785</span></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Er vertrauete mir erstlich seine Säu, zweitens seine Ziegen, und zuletzt seine ganze Herde Schafe, daß ich selbige hüten, weiden, und vermittelst meiner Sackpfeife (welcher Klang ohne das, wie Strabo schreibet, die Schafe und Lämmer in Arabia fett machet), vor dem <a href="Wolf" title="Wolf">Wolf</a> beschützen sollte.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Hans_Jakob_Christoffel_von_Grimmelshausen" title="Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen">Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen</a>: <i><a href="Der_abenteuerliche_Simplicissimus" title="Der abenteuerliche Simplicissimus">Der abenteuerliche Simplicissimus</a></i></span></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Um Wölfe fern zu halten, ist das Verursachen von Lärm eine gute Methode. Ich spiele Dudelsack, wenn es neblig ist, denn bei Nebel greifen Wölfe eine Herde vermehrt an.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Pierre Pibre, französischer Schäfer, CDPnews, 2017, Ausgabe 14, S. 15</span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Sackpfeife_in_Märchen_und_Fabeln"><span id="Die_Sackpfeife_in_M.C3.A4rchen_und_Fabeln"></span>Die Sackpfeife in Märchen und Fabeln</h2></div>
<ul><li><a href="Jean_de_La_Fontaine" title="Jean de La Fontaine">Jean de La Fontaine</a>: <i>Der Wolf als Schäfer</i></li>
<li><a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a>: <i><a href="Hans_mein_Igel" title="Hans mein Igel">Hans mein Igel</a></i></li>
<li><a href="Irische_Elfenm%C3%A4rchen" title="Irische Elfenmärchen">Irische Elfenmärchen</a>: <i><a href="Der_kleine_Sackpfeifer" title="Der kleine Sackpfeifer">Der kleine Sackpfeifer</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Sackpfeife_in_der_Dichtung">Die Sackpfeife in der Dichtung</h2></div>
<p>Der Schlusschor der „Bauernkantate“ <a href="Bauernkantate" class="mw-redirect" title="Bauernkantate"><i>Mer hahn en neue Oberkeet</i></a>, Musik von <a href="Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Johann Sebastian Bach</a>, Text von <a href="Christian_Friedrich_Henrici" title="Christian Friedrich Henrici">Christian Friedrich Henrici</a>, beginnt mit der Erwähnung des Dudelsackes: „Wir gehn nun, wo der Tudelsack in unsrer Schenke brummt“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Archäologische_Funde"><span id="Arch.C3.A4ologische_Funde"></span>Archäologische Funde</h2></div>
<ul><li><i>Rostocker Spielpfeife</i>. Mitte der 1980er Jahre wurde das Instrument in einer Rostocker Schwindgrube entdeckt. Das Instrument wurde auf das frühe 15. Jahrhundert datiert. Die Spielpfeife aus <a href="Ahorn" class="mw-redirect" title="Ahorn">Ahorn</a> misst 193&nbsp;mm. Auf der Vorderseite befinden sich sieben Tonlöcher, das unterste ist doppelt ausgeführt. Auf der Rückseite ist ein Daumenloch angebracht. Die Innenbohrung beträgt oben 6,5&nbsp;mm.</li></ul>
<ul><li>Fund von 1996 einer Spielpfeife im <a href="Uelvesb%C3%BCll" title="Uelvesbüll">Uelvesbüller</a> Koog aus einem <a href="Uelvesb%C3%BCll#Uelvesbüller_Wrack" title="Uelvesbüll">Schiffswrack</a> des 17. Jahrhunderts. Die Länge der Spielpfeife beträgt 198&nbsp;mm, der untere Durchmesser beträgt 11&nbsp;mm. Die zylindrische Innenbohrung beträgt 3,6&nbsp;mm. Das Instrument hat sieben vorderständige Grifflöcher und ein Daumenloch. Es besteht aus einem harten dunklen Holz. Die metallene Rohrblatthülse ist noch vorhanden, ebenso der Aufnahmestutzen. Das Instrument (<a href="H%C3%BCmmelchen" title="Hümmelchen">Hümmelchen</a>) befand sich zur Zeit des Fundes in einem sehr guten Zustand. Es wurde mit einem neuen Rohrblatt ausgerüstet, welches bei allen geschlossenen Tonlöchern den Grundton d' zum Klingen brachte.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kompositionen_für_Sackpfeife"><span id="Kompositionen_f.C3.BCr_Sackpfeife"></span>Kompositionen für Sackpfeife</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompositionen_für_Musette_de_Cour"><span id="Kompositionen_f.C3.BCr_Musette_de_Cour"></span>Kompositionen für Musette de Cour</h3></div>
<ul><li><a href="Joseph_Bodin_de_Boismortier" title="Joseph Bodin de Boismortier">Joseph Bodin de Boismortier</a>: Op. 11: 6 Suites à 2 Muzettes (Paris, 1727)</li>
<li>Joseph Bodin de Boismortier: Op. 27: 6 Suites pour 2 Vieles, Musettes, Flutes-à-bec, Fluts. traversieres, &amp; Hautbois. Suivies de 2 Sonates à Dessus et Basse</li>
<li>Joseph Bodin de Boismortier: Op. 52: 4 Balets de Village en Trio, Pour les Musettes, Vieles, Flutes à-bec, Violons, Haubois, ou Flutes traversieres (Paris, 1734)</li>
<li><a href="Nicolas_Ch%C3%A9deville" title="Nicolas Chédeville">Nicolas Chédeville</a>: <i>Amusements champêtres</i></li>
<li>Nicolas Chédeville: <i>Les galanteries amusantes, Op.8</i></li>
<li><a href="Philibert_de_Lavigne" title="Philibert de Lavigne">Philibert de Lavigne</a>: <i>Les Fleurs</i> Opus 4, 1745</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompositionen_für_Musette_de_Cour_und_Basso_continuo"><span id="Kompositionen_f.C3.BCr_Musette_de_Cour_und_Basso_continuo"></span>Kompositionen für Musette de Cour und Basso continuo</h3></div>
<p><a href="Jean_de_Hotteterre" title="Jean de Hotteterre">Jean de Hotteterre</a>: <i>Piece pour la Muzette</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompositionen_für_Sackpfeife_und_Orchester"><span id="Kompositionen_f.C3.BCr_Sackpfeife_und_Orchester"></span>Kompositionen für Sackpfeife und Orchester</h3></div>
<ul><li><a href="Michel_Corrette" title="Michel Corrette">Michel Corrette</a>: <i>Concerto Opus 4, Nr. 3</i></li>
<li><a href="Leopold_Mozart" title="Leopold Mozart">Leopold Mozart</a>: Sinfonia in D, <i>Die Bauernhochzeit</i>, (LMV VIII:6)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lehrwerke_für_Sackpfeife"><span id="Lehrwerke_f.C3.BCr_Sackpfeife"></span>Lehrwerke für Sackpfeife</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Lehrwerke">Historische Lehrwerke</h3></div>
<ul><li><a href="Martin_Agricola" title="Martin Agricola">Martin Agricola</a>: <i>Musica Instrumentalis Deudsch</i> 1533</li>
<li><a href="Pierre_Borjon_de_Scellery" title="Pierre Borjon de Scellery">Pierre Borjon de Scellery</a>: <i>Traité de la musette</i>, 1672</li>
<li><a href="Jacques_Hotteterre" class="mw-redirect" title="Jacques Hotteterre">Jacques Hotteterre</a>: <i>Méthode pour la musette, Op.10</i>, 1737</li>
<li>Toussaint Bordet: <i>Méthode raisonnée pour apprendre la musique</i>, 1755</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeitgenössische_Lehrwerke"><span id="Zeitgen.C3.B6ssische_Lehrwerke"></span>Zeitgenössische Lehrwerke</h3></div>
<ul><li>Reinhold Ege: <i>MacEges Lehrbuch für den schottischen Dudelsack</i>. Verlag der Spielleute, 1999, 12. Auflage.</li>
<li><a href="Thomas_Z%C3%B6ller_(Dudelsackspieler)" title="Thomas Zöller (Dudelsackspieler)">Thomas Zöller</a>: <i>Die Sackpfeifen-Fibel: Lehrbuch für den mittelalterlichen Dudelsack</i>. 2 Bände, Verlag der Spielleute, 2009.</li>
<li>Bernard Boulanger: <i>Dudelsack spielen: Lehrbuch für Dudelsäcke mit halbgeschlossener französischer Griffweise</i>. Verlag der Spielleute, 2011.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Internationaler_Tag_des_Dudelsacks">Internationaler Tag des Dudelsacks</h2></div>
<p>2012 rief die britische <i>Bagpipe Society</i> (britische Dudelsackgesellschaft) den 10. März als <i>Internationalen Tag des Dudelsackes</i> (<i>International Bagpipe Day</i>) aus.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hygiene">Hygiene</h2></div>
<p>Im August 2016 wird mit Berufung auf einen Bericht in der Zeitschrift <i>Thorax</i> über den Tod eines 61-jährigen Dudelsackspielers im Jahr 2014 berichtet, der auf Schimmelpilzsporen in seinem Instrument zurückgehen soll. Daher wird die regelmäßige Reinigung empfohlen.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musiktherapie">Musiktherapie</h2></div>
<p>2023 startete die Wohltätigkeitsorganisation <i>Kings Charity</i> von <a href="Charles_III." title="Charles III.">Charles III.</a> eine Initiative zur Förderung des Dudelsackspielens zur Therapie von bestimmten Lungenerkrankungen. Laut Angaben der Organisation solle das Spiel die Atemregulation förden, die Lungenkapazität verbessern und den Blutdruck senken. Das ganzheitliche Programm wurde vom königlichen Arzt Michael Dixon in Zusammenarbeit mit dem <i>National Piping Centre</i> entwickelt.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Anthony Baines: <i>Bagpipes.</i> Oxford University Press, Oxford 1960.</li>
<li>Bernard Boulanger: <i>Dudelsack spielen.</i> Verlag der Spielleute, ISBN 3-927240-59-1.</li>
<li><i>Der Dudelsack in Europa – mit besonderer Berücksichtigung Bayerns.</i> Bayerischer Landesverein für Heimatpflege, München 1996, ISBN 3-931754-02-2.</li>
<li>Javier Campos Calvo: <i>Around the Origins of Bagpipes. Relevant Hypotheses and Evidences.</i> In: <i>Greek and Roman Musical Studies.</i> Band 3, 2015, Lieferung 1, S. 18–52.</li>
<li>Michael Hofmann: <i>Sackpfeifers Handbuch.</i> 5. Auflage. Verlag der Spielleute, Reichelsheim 1994, ISBN 3-927240-02-8.</li>
<li>Ralf Gehler: <i>Sackpfeifer, Bierfiedler, Stadtmusikanten. Volksmusik und Volksmusikanten im frühneuzeitlichen Mecklenburg.</i> Thomas Helms, Schwerin 2012, ISBN 978-3-940207-71-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film">Film</h2></div>
<ul><li>Tanja Hamilton: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swrfernsehen.de/handwerkskunst/-/id=13192642/did=24638002/nid=13192642/fw5f1/index.html"><i>Wie man einen Dudelsack baut</i></a>, <a href="SWR_Fernsehen" title="SWR Fernsehen">SWR Fernsehen</a> <i><a href="Landesschau" title="Landesschau">Landesschau</a></i> Reihe: <i><a href="Handwerkskunst!" title="Handwerkskunst!">Handwerkskunst!</a></i> vom 5. August 2019 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=bXyaDouUgUY">(YouTube)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Dudelsack" class="extiw external" title="wikt:Dudelsack">Wiktionary: Dudelsack</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Sackpfeife" class="extiw external" title="wikt:Sackpfeife">Wiktionary: Sackpfeife</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bagpipes?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Sackpfeife</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sackpfeifen.de/">www.sackpfeifen.de</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.desy.de/~stoye/fg/sackpfeifen/deutschsack/dudel1.htm">Die Sackpfeife in Deutschland</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hotpipes.com/main.html">The Universe of Bagpipes</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bagpipeworld.co.uk/country.html">The World of Bagpipes</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=PSH0eRKq1lE">Scotland The Brave</a> Pipes and Drums (Tonbeispiel)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><bdo dir="ltr"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r238817682">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi:isolate;font-style:normal">סוּמפניה</bdi></bdo> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="he-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">śûmponyâ</span>, aus dem griechischen <span lang="grc-Grek" class="Grek">συμφωνία</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">symphonia</span> (wörtlich „Zusammenklang“) abgeleitet. Vergleiche: <a href="Wilhelm_Gesenius" title="Wilhelm Gesenius">Wilhelm Gesenius</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.com/books?id=hS1IAAAAMAAJ&amp;lpg=PA781&amp;ots=OxDqW30Lf-&amp;dq=symphonia%20aram%C3%A4isch&amp;hl=de&amp;pg=PA781#v=onepage&amp;q=&amp;f=false"><i>Hebräisch-deutsches Handwörterbuch</i> über die Schriften des Alten Testaments mit Einschluss der geographischen Nahmen und der chaldäischen Wörter beym Daniel und Esra, Bd. 2, Leipzig 1812</a> (Google Books).</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Mary Angela Wardle: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://discovery.ucl.ac.uk/1317908"><i>Musical Instruments in the Roman World.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Musical+Instruments+in+the+Roman+World&amp;rft.description=Musical+Instruments+in+the+Roman+World&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fdiscovery.ucl.ac.uk%2F1317908">&nbsp;</span>, Bd. 1, S. 168.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lysistrata" title="Lysistrata">Lysistrata</a> 1245 und <a href="Die_Acharner" title="Die Acharner">Die Acharner</a> 862ff., eventuell mit Bezug auf ein Instrument mit Hundebalg, wenn nicht einfach ein derbes Sprachspiel, Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 165.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans_Hickmann" title="Hans Hickmann">Hans Hickmann</a>: <i>Altägyptische Musik</i>. In: Bertold Spuler (Hrsg.): <i>Handbuch der Orientalistik</i>, 1. Abt. <i>Der Nahe und der Mittlere Osten</i>. Ergänzungsband IV: <i>Orientalische Musik</i>. E. J. Brill, Leiden/Köln 1970, S. 160.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">nach griechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἀσκάυληϛ</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">askaules</span>, Wardle: <i>Musical Instruments</i>, Bd. 1, S. 166, und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://lsj.gr/wiki/%E1%BC%80%CF%83%CE%BA%CE%B1%CF%8D%CE%BB%CE%B7%CF%82"><span lang="grc-Grek" class="Grek">ἀσκαύλης</span></a> (LSJ.gr).</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">aus der Ionides Collection, Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 169.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Relief aus dem Hof eines Palastes bei Santa Croce, Francesco Bianchini <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chmtl.indiana.edu/tml/17th/BIANTRI_MBMIBM32.html"><i>De Tribus Generibus Instrumentorum Musicae Veterum Organicae.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=De+Tribus+Generibus+Instrumentorum+Musicae+Veterum+Organicae&amp;rft.description=De+Tribus+Generibus+Instrumentorum+Musicae+Veterum+Organicae&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.chmtl.indiana.edu%2Ftml%2F17th%2FBIANTRI_MBMIBM32.html">&nbsp;</span>, die Abbildung findet sich hier <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chmtl.indiana.edu/tml/17th/BIANTRI_02GF.gif">chmtl.indiana.edu</a> rechts unten.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Migne, Patr. lat. XXX, vgl. <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.desy.de/~stoye/fg/sackpfeifen/deutschsack/dudel1.htm"><i>Die Sackpfeife in Deutschland.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Die+Sackpfeife+in+Deutschland&amp;rft.description=Die+Sackpfeife+in+Deutschland&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.desy.de%2F%7Estoye%2Ffg%2Fsackpfeifen%2Fdeutschsack%2Fdudel1.htm">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Abbildung Cantiga 280</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Abbildung Cantiga 340</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche Video eines Nachbaus <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=VwcTVF9jPhg"><i>Gaita de Cantiga 350.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Gaita+de+Cantiga+350&amp;rft.description=Gaita+de+Cantiga+350&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DVwcTVF9jPhg">&nbsp;</span>, richtig ist Cantiga 340.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Cantigas de Santa Maria, Cantiga 230</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Codex Manesse 399r</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Codex Manesse 13r.png</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Gehler: <i>Zwei Sackpfeifenfragmente als archäologische Zeugen norddeutscher Musikkultur</i>. In: <i>Studien zur Musikarchäologie</i>. Bd. V. <i>Musikarchäologie im Kontext. Archäologische Befunde, historische Zusammenhänge, soziokulturelle Beziehungen. Vorträge des 4. Symposiums der Internationalen Studiengruppe Musikarchäologie im Kloster Michaelstein</i>, 19.–26. September 2004, S. 41–48.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche: <a href="Merit_Zloch" title="Merit Zloch">Merit Zloch</a>: <i>Rohrblattinstrumente mit rechteckigem bis flachrundem Querschnitt</i>. In: Ellen Hickmann, Ricardo Eichmann (Hrsg.): <i>Musikarchäologische Quellengruppen. Bodenurkunden, mündliche Uberlieferung, Aufzeichnung. Vorträge des 3. Symposiums der Internationalen Studiengruppe Musikarchäologie im Kloster Michaelstein</i>, 9.–16. Juni 2002. Leidorf, Rahden 2004, ISBN 3-89646-645-3 (= Studien zur Musikarchäologie, 4), S. 49–58.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.prydein.com/pipes/mnu1/index.html"><i>Bagpipes in Medieval Manuscripts – eine Sammlung mittelalterlicher Abbildungen von Sackpfeifen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Bagpipes+in+Medieval+Manuscripts+%E2%80%93+eine+Sammlung+mittelalterlicher+Abbildungen+von+Sackpfeifen&amp;rft.description=Bagpipes+in+Medieval+Manuscripts+%E2%80%93+eine+Sammlung+mittelalterlicher+Abbildungen+von+Sackpfeifen&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.prydein.com%2Fpipes%2Fmnu1%2Findex.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Abbildung S. Virdung, Musica getutscht und außgezogen, Sackpfeife</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://imslp.org/wiki/Musica_instrumentalis_Deudsch_(Agricola,_Martin)"><i>Musica instrumentalis Deudsch (Agricola, Martin).</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 5.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Musica+instrumentalis+Deudsch+%28Agricola%2C+Martin%29&amp;rft.description=Musica+instrumentalis+Deudsch+%28Agricola%2C+Martin%29&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fimslp.org%2Fwiki%2FMusica_instrumentalis_Deudsch_%2528Agricola%2C_Martin%2529">&nbsp;</span> Kapitel 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Hieronymus Bosch, Epiphanie-Triptychon, Mitteltafel: Anbetung der Heiligen Drei Könige, Detail</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Pieter Bruegel d. Ä., Bauerntanz, Ausschnitt</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Albrecht Dürer, Der Dudelsackpfeifer</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Hendrik ter Brugghen, Der Dudelsackspieler</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">„Und sind die Schaper/ oder Schäfferpfeiffern in den obern Löchern meiste(n)theils falsch“ – Michael Praetorius: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://imslp.org/wiki/Syntagma_Musicum_%28Praetorius,_Michael%29"><i>Syntagma Musicum</i></a>, Bd. 2, S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Praetorius: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://imslp.org/wiki/Syntagma_Musicum_%28Praetorius,_Michael%29"><i>Syntagma Musicum</i></a>, Bd. 2, S. 42–43.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.chmtl.indiana.edu/tfm/17th/MERHU3_5_TEXT.html"><i>TRAITÉS FRANÇAIS SUR LA MUSIQUE.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=TRAIT%C3%89S+FRAN%C3%87AIS+SUR+LA+MUSIQUE&amp;rft.description=TRAIT%C3%89S+FRAN%C3%87AIS+SUR+LA+MUSIQUE&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.chmtl.indiana.edu%2Ftfm%2F17th%2FMERHU3_5_TEXT.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Mersenne, Instruments à vent 306</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Mersenne, Instruments à vent 283</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Mersenne, Instruments à vent 290b</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://seanreidsociety.com/SRSJ2/the%20sordellina.pdf"><i>Barry O’Neill: The Sordellina, a Possible Origin of the Irish RegulatorsBarry O’Neill.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19.&nbsp;September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASackpfeife&amp;rft.title=Barry+O%E2%80%99Neill%3A+The+Sordellina%2C+a+Possible+Origin+of+the+Irish+RegulatorsBarry+O%E2%80%99Neill&amp;rft.description=Barry+O%E2%80%99Neill%3A+The+Sordellina%2C+a+Possible+Origin+of+the+Irish+RegulatorsBarry+O%E2%80%99Neill&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fseanreidsociety.com%2FSRSJ2%2Fthe%2520sordellina.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Mersenne gibt an, ein solches Instrument selbst erweitert zu haben, indem er das Bordunrohr noch einmal verlängerte und ein zweites Mal faltete. Schließlich habe er ein weiteres Bordunrohr hinzugefügt, um so zwei Oktaven in der Basslage chromatisch spielen zu können. Mersenne, Instruments à vent 293</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Athanasius Kircher: <i>Musurgia Universalis</i>. 1650, S. 505.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Cwach: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/7462/thesis_fulltextpdf.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y"><i>The pukl and Chodsko: Aspects of linkage between a bagpipe and an ethnographic region</i></a>. (PDF, 36,93&nbsp;MB) A thesis submitted in partial fulfilment of the requirements for the Degree of Doctor of Philosophy, University of Canterbury, June 2012, S. 56–57 u. S. 146–154</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Dieck: <i>Die Wandermusikanten von Salzgitter</i>, Göttingen 1959</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mim.be/muchosa?from_i_m=1">Musikinstrumentenmuserum in Brüssel</a>; abgerufen am 12. Juni 2020</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.openculture.com/2017/02/rufus-harley-the-first-jazz-musician-to-make-the-bagpipes-his-main-instrument-performs-on-ive-got-a-secret-1966.html">Rufus Harley, the First Jazz Musician to Make the Bagpipes His Main Instrument, Performs on I’ve Got a Secret (1966)</a>, Jazz, Music, Television; Februar 2017</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Nicholas F. Mondello: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.allaboutjazz.com/gunhild-carling-swedens-incredible-talent-gunhild-carling-by-nicholas-f-mondello.php?width=1024">Gunhild Carling: Sweden's Incredible Talent</a>; bei allaboutjazz.com</span>
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<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrew Alter: <i>Garhwali Bagpipes: Syncretic Processes in a North Indian Regional Musical Tradition.</i> In: <i>Asian Music, Vol. 29, No. 1.</i> 1997–1998, S. 1–16.</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ralf_Gehler" title="Ralf Gehler">Ralf Gehler</a>:„<i>Der Dudel-Sack kam der ock mit hervör</i>“. In: <i>Der Dudelsack in Europa</i>, München 1996.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bagpipesociety.org.uk/international-bagpipe-day/">Bagpipe Society</a>; abgerufen am 10. März 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/23800-bstr-selfies-und-kakerlaken-kuriose-feiertage-rund-um-die-welt/290868-img-10-maerz-internationaler-tag-des-dudelsacks">www.geo.de</a>; abgerufen am 10. März 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://orf.at/#/stories/2354997/">Dudelsackspieler an Schimmelpilz in Instrument gestorben</a> orf.at, 24. August 2016, abgerufen am 24. August 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.independent.co.uk/news/uk/alastair-campbell-victoria-diana-prince-of-wales-the-king-b2428642.html">www.independent.co.uk</a>. Abgerufen am 14. Oktober 2023.</span>
</li>
</ol></div>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4178853-9">4178853-9</a></span> </div>
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